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Bildung & Soziales

Alles ist Kommunikation.
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LehrerInnen, BildungsberaterInnen, SozialarbeiterInnen, NGO-ReferentInnen. Sie alle haben die Erfahrung gemacht, immer weniger Zeit für ihre eigentliche pädagogische Arbeit zu haben.

über pädagogische Gestaltungsspielräume
Aufgrund der sich verändernden wirtschaftlichen und politischen Lage sind die Notwendigkeiten gut funktionierender Sozial- und Bildungseinrichtungen gestiegen. Gleichzeitig sind die pädagogischen und kreativen Gestaltungsspielräume deutlich kleiner geworden. Es hat das betriebswirtschaftliche Kalkül Einzug gehalten, was die Grundphilosophie des Sozialwesens zu einem Umdenken gezwungen hat. Die finanziellen Mittel werden gekürzt, es müssen mehr Kinder/Schülerinnen/Lernende/Bedürftige in
weniger Zeit und mit günstigeren Mitteln betreut werden, der administrative Aufwand steigt kontinuierlich an. In diesem Veränderungsprozess stecken viele, die ursprünglich in diesem Bereich zu arbeiten begonnen haben. Diese Umstrukturierung wurde nicht entsprechend begleitet und führt zu erheblichen Spannungen.

"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht"
- Afrikanisches Sprichwort

Folgen
Druck wird von oben nach unten weitergegeben und verdichtet sich auf den kollegialen Ebenen, was zu einer Belastung des Arbeitsalltags führt. Erhöhte Krankenstände, Burn-out, Mobbing sind logische Folgen. Steht man unter Druck, ist es ein natürlicher Abwehrmechanismus, ebenfalls mit Aggression zu reagieren, auch wenn man dadurch unbeabsichtigt noch weiter zur Verschlimmerung der Situation beiträgt. Der Versuch, sich durch Abgrenzung zu schützen, wird oft von den anderen als Angriff erlebt, die ihrerseits heftig reagieren, da auch sie sich abgrenzen und wehren wollen.
Lösungsansatz
Ist man sich dieser Abwärtsspirale bewusst geworden, wird auch schnell deutlich, worin ein konstruktiver Lösungsansatz liegen kann: Die hinter den Spannungen liegenden Ursachen können reflektiert, besprochen und bearbeitet werden. Das ist ein schwieriger und anspruchsvoller Prozess, der mit Emotionen verbunden ist. Die Bearbeitung der zugrunde liegenden gruppendynamischen Mechanismen kann weder in einzelnen Stunden und auch nicht an einem Wochenende durchgeführt werden. Seriöserweise lässt sich eine Schätzung über die Zeitdauer nur nach Beurteilung der konkreten Situation abgeben, üblicherweise kann man aber von einem Zeitrahmen von mehren Wochen bis einigen Monaten ausgehen.

Expertise

Ich biete an, Ihr Team bei diesem Prozess zu begleiten. In wöchentlichen Teamsitzungen, die von mir gestaltet werden, arbeite ich die tatsächlichen Ursachen für die Spannungen und Konflikte heraus und entwickle mit dem Team transparente und dauerhafte Lösungen, damit auch in schwierigen Zeiten wie diesen der Arbeitsplatz wieder ein Ort befriedigender pädagogischer Arbeit, sozialer Begegnung sowie persönlicher Weiterentwicklung sein kann.